Abgabebedingungen
1. NEU-Adoptanten (sprich Adoptanten, welche ich noch nicht kenne)
kommen mindestens 1 Mal vor dem Abholtermin vorbei,
damit sie sich ein Bild von meiner Zucht machen können.
Dazu möchte ich mit diesem Vorbesuch auch gleich ausschliessen,
dass der Adoptant allfällig eine Allergie gegen Ratten hat.
Schliesslich suche ich für meine Nachzuchten einen Lebensplatz
bis an ihr Lebensende.
Gleichzeitig besteht so auch für den Adoptanten die Möglichkeit
ihre zukünftigen Rattenkids kennenzulernen und schon das
erste Mal mit ihnen zu interagieren.
2. Meine Ratten ziehen immer nur mindestens zu zweit aus,
ausser die Ratte würde gleich durch eine Babyinti
(Jungtiere bis maximal 12 Wochen Alter untereinander)
wieder gleichaltrigen Rudelanschluss bekommen.
3. Wenn der Adoptant noch keine Ratten hält,
ziehen sie mindestens zu 3t aus oder lieber zu 4t,
da Ratten Gruppentiere sind und eine Gruppe erst ab
3 wenn nicht sogar 4 Tieren beginnt.
4. Die FDR Rattis Nachzuchten ziehen nur zu Adoptanten,
welche ihnen für ihr ganzes Leben eine korrekte Gruppenhaltung
versichern können.
Was heisst, dass eine Integrationsbereitschaft vorhanden sein
muss im Falle, dass durch das Versterben eines oder mehrerer
Gruppenmitglieder nur noch 2 übrig bleiben würden, wieder
welche dazuintegriert werden.
Oder im Falle, dass der Adoptant nach seinen aktuellen Ratten
die Haltung aufgeben möchte, auch zu einer Abgabe bei nur noch
2 Tieren bereit wäre.
Natürlich dient dies alles nur zum Wohl der Tiere.
5. Meine Ratten ziehen nur zu einem Adoptanten,
wenn dieser ihnen eine rattengerechte Haltung versichern kann.
Dies beinhaltet, dass man sich mindestens an den Mindestmassregelungen
des BVETs orientiert, wobei die Höhe des Käfigs nach meinem Ermessen
länger sein muss, als vorgeschrieben.
Am Besten sollte auch gleich ein geeigneter Kranken-/Integrationskäfig
schon vorhanden sein.
Natürlich kann man mich bezüglich der Käfig-Frage jederzeit
anschreiben und um Hilfe und Tipps bitten.
6. Die Ratten sind bei der Abgabe mindestens 6 Wochen alt
und haben das Gewicht von mindestens 90 Gramm.
7. Kontaktangaben eines Rattenkundigen Tierarztes, sowie eine
mögliche Urlaubsbetreuung sollten auch vorhanden sein.
8. Wenn ein Adoptan minderjährig ist, erfolgt eine Zustimmung
für einen Platz auf der Warteliste nur durch das Einverständniss der Eltern.
Entweder schriftlich oder persönlich.
Am Besten sollte auch bei WG-Mitbewohnern ein Okay eingeholt werden.
9. Die Abgabe der Tiere erfolgt mit Abgabevertrag.
10. Meine Tiere gebe ich nur an ausgewählte Züchter ab
und an Liebhaberhalter nur mit stricktem Zuchtverbot.
11. Jeder Adoptant verpflichtet sich mit der Adoption von Tieren
von den FDR Rattis dazu, mich bezüglich des Krankheitsverlaufs,
sowie dem Zustand der Tiere auf dem Laufenden zu halten.
Denn nur so, kann ich immer mehr eine richtig kontrollierte und
gesunde Linie garantieren.
Schutzgebühren
Bei den FDR Rattis sind für alle zu vermittelnde Ratten
die gleichen Schutzgebühren zu leisten.
Denn ALLE Ratten haben für mich den gleichen Wert,
egal welcher Fellfarbe, Zeichnung und Körperform und
welchen Shades oder Geschlechts. Schlussendlich investiere
ich in jedes Tier gleich viel Zeit und Zuwendung bei
der Prägung und Aufzucht.
Wichtig!:
Wer sich für die Ratte als Haustier entscheidet, muss sich unbedingt
vor Augen halten, dass dies eine Verantwortung für den Zeitraum
von 2 bis 3 Jahren bedeutet.
Also sollte man sich darüber genau Gedanken machen, ob man für diesen
Zeitraum diese Verantwortung übernehmen möchte.
Dazu können gut und gerne aufs Alter auch vermehrter Tierarztkosten anfallen,
welche auch wenn die Ratte noch so klein ist, sehr hoch ausfallen können.
Kastraten
Ich gebe aus Prinzip keine Kastraten ab.
Meiner Meinung nach sollen dazu in erster Linie die Männchen sicher bis zur
12ten Lebenswoche eine normale hormonelle Entwicklung erleben können.
Dazu ist es der Wunsch des Adoptanten, dass betreffende Tiere
kastriert sind/werden also sollen sie die Pflege und den Aufwand,
welche die Kastration mit sich bringt, auch selbst übernehmen.
Inklusive aller möglichen Folgekosten.
Ein solcher Eingriff bringt zudem immer seine Risiken mit sich und sollte,
eher vermieden werden, wenn das Tier gut mit gleichgeschlechtlichen
Artgenossen klarkommt.